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Tabak-Kurznachrichten Mai 2008 

Nationalratskommission befürwortet Revision der Tabakbesteuerung

Die Wirtschaftskommission (WAK) des Nationalrats stimmt der neuen Tabakbesteuerung, die dem Bund 10 Millionen Franken Mehreinnahmen einbringen soll, mit 11 zu 6 Stimmen bei 7 Enthaltungen zu. Der Bundesrat verfolgt mit der Gesetzesrevision drei Ziele: Die neue Steuer soll EU-kompatibel werden, das ungesunde Rauchen verteuern und die Administration vereinfachen. Wie die Parlamentsdienste mitteilen, wird der Nationalrat in der Sommersession allerdings drei Minderheitsanträge diskutieren müssen. Eine Minderheit möchte den Kau- und Schnupftabak gleich besteuern wie Feinschnitttabak. Eine weitere Minderheit beantragt, den Steuersatz für Zigarren und Zigarillos auf den Mindeststeuersatz der EU heraufzusetzen. Eine dritte Minderheit ist gegen jede Steuererhöhung. Mit 16 zu 7 Stimmen lehnte die WAK einen Antrag ab, auf die Abgabe an den Finanzierungsfonds für Inlandtabak zu verzichten. (sda/ats, 20 Minuten, Online-Ausgabe, Cash, Online-Ausgabe, Parlamentsdienste, Online-Ausgabe, swissquote, Online-Ausgabe: 16.05.2008; Basler Zeitung, Online-Ausgabe, Berner Zeitung, Der Bund, Neue Luzerner Zeitung, Tages-Anzeiger, RSI: 17.05.2008).

Basel-Stadt: Initiative kommt direkt vors Volk

Der Basler Grosse Rat hat mit 59 zu 51 Stimmen einen Vorstoss von EVP-Grossrätin Annemarie Pfeifer angenommen. Der Vorstoss fordert, dass die Initiative der Lungen- und der Krebsliga «Schutz vor Passivrauchen» direkt dem Stimmvolk vorgelegt wird. Damit stösst das Parlament den Entscheid von 2006 um. Damals sprach sich der Grosse Rat gegen einen umfassenden Schutz vor Passivrauchen und für eine Kompromisslösung aus: Der Wirteverband wurde im «Verhaltenskodex» verpflichtet, das Nichtraucherangebot auszubauen. (sda/ats, Aargauer Zeitung, Online-Ausgabe, Blick, Online-Ausgabe, Cash, Online-Ausgabe, Die Südostschweiz, Online-Ausgabe, espace.ch, Online-Ausgabe, Google, Online-Ausgabe, heute, Highspeed, Online-Ausgabe, nachrichten.ch, Online-Ausgabe, News, Online-Ausgabe, Punkt CH, Online-Ausgabe, Radio Basilisk, Radio DRS, Sonntag, Online-Ausgabe, Swisscom, Online-Ausgabe, Tages-Anzeiger, Online-Ausgabe, Tele Basel, Online-Ausgabe, Werdenberger & Obertoggenburger: 14.05.2008; 20 Minuten, Basellandschaftliche Zeitung, Basler Zeitung, Le Temps, NZZ, Teletext TSI: 15.05.2008; Aargauer Zeitung, Basellandschaftliche Zeitung: 16.05.2008).

Freiburger stimmen über Schutz vor Passivrauchen ab

Die Freiburger Stimmberechtigten werden im Herbst über einen umfassenden Schutz vor Passivrauch in Restaurants abstimmen. Die Regierung verabschiedetet kürzlich zuhanden des Grossen Rates einen Gegenentwurf zur Verfassungsinitiative «Passivrauchen und Gesundheit». Der Gegenentwurf sieht vor, dass das Rauchen nur in getrennten und speziell eingerichteten unbedienten Räumen gestattet werden kann. (AP, 20 Minuten, Online-Ausgabe, L’Impartial, Radio DRS: 09.05.2008; Berner Zeitung, Freiburger Nachrichten, La Gruyère, La Liberté, Le Matin, Online-Ausgabe, Le Temps: 10.05.2008; 20 Minutes: 13.05.2008; Der Murtenbieter, La Liberté: 14.05.2008; GastroJournal, La Liberté, NZZ: 15.05.2008; Freiburger Nachrichten: 27.05.2008).

Genfer Regierung spricht Geld für Tabakprävention

Der Genfer Regierungsrat hat eine Gesetzesvorlage verabschiedet, welche für die Tabakprävention einen Beitrag von 950'000 Franken vorsieht. Die Genfer Vereinigung für Tabakprävention CIPRET Genève wird die Summe in den Jahren 2009 bis 2012 erhalten. (20 Minutes: 08.05.2008).

Graubünden: Präzisierungen zum Schutz vor Passivrauchen

Mit Präzisierungen auf Verordnungsebene versucht die Bündner Regierung Umgehungen des seit März geltenden Rauchverbots in öffentlichen Räumen zu unterbinden. «Findige Köpfe» hätten das Rauchverbot umgangen oder Versuche dazu unternommen, sagt Rudolf Leuthold, Chef des Bündner Gesundheitsamtes. Klargestellt wird, dass der Schutz von Nichtraucherinnen und -rauchern während der gesamten Öffnungszeit eines Betriebes zu gewährleisten ist. Das heisst, dass Haupträume ebenso lange geöffnet sein müssen wie separate Nebenräume, in denen geraucht werden darf. Nicht zulässig ist es, Betriebsflächen verschiedener Lokalitäten eines Gastwirtschaftbetriebes zusammenzuzählen. Laut Leuthold ist es vorgekommen, dass Flächen addiert und dadurch ganze Dancings oder Diskotheken zu separaten Raucherräumen bestimmt wurden. Das Rauchverbot gelte für jeden Betriebszweig einzeln. (Die Südostschweiz, La Quotidiana, St.Galler Tagblatt, Online-Ausgabe: 02.05.2008).

St. Gallen: Schutz vor Passivrauchen tritt in Kraft

Nachdem die Referendumsfrist zum IX. Nachtrag zum Gesundheitsgesetz ungenutzt verstrichen ist, tritt dieser nun auf den1. Oktober 2008 in Kraft. Ab dann sind Im Kanton St. Gallen alle öffentlich zugänglichen Gebäude, Restaurants inklusive, rauchfrei. Das Rauchen in abgetrennten, speziell gekennzeichneten Raucherräumen bleibt erlaubt. Zudem haben die Gemeinden die Kompetenz, so genannte Raucherrestaurants zu bewilligen. (sda/ats, Aargauer Zeitung, Online-Ausgabe, Basler Zeitung, Online-Ausgabe, Blick, Online-Ausgabe, Cash, Online-Ausgabe, espcae.ch, Online-Ausgabe, nachrichten.ch, Online-Ausgabe, Google, Online-Ausgabe, Highspeed, Online-Ausgabe Radio Central, Radio Couleur 3, Radio Zürisee, Sonntag, Online-Ausgabe, Sonntags-Zeitung, Online-Ausgabe, Sprechzimmer, Online-Ausgabe, stadt24, Online-Ausgabe, Tages-Anzeiger, Online-Ausgabe, T-Online, Online-Ausgabe: 28.05.2008; 20 Minuten, Berner Zeitung, Die Südostschweiz, Le Matin Bleu, Linth-Zeitung, News, Punkt CH, Radio DRS, Sarganserländer, Teletext TSR: 29.05.2008).

Thurgau: Gegenvorschlag zur Initiative Schutz vor Passivrauchen

Der Thurgauer Grosse Rat hat die Initiative der Lungenliga Thurgau zum Schutz vor Passivrauchen mit 120:0 Stimmen für gültig erklärt. In der Detailberatung wurde aber ein Antrag, das Geschäft zwecks Ausarbeitung eines Gegenvorschlags an die vorberatende Kommission zurückzuweisen, mit 65:53 Stimmen gutgeheissen. Die SP Thurgau kritisiert, dass die Ratsmehrheit einen Gegenvorschlag mit Ausnahmen ausarbeiten will. Bürokratie und Willkür seien programmiert und das Servicepersonal erhalte nicht den nötigen Schutz. Zwischen den Restaurants würden wettbewerbsverzerrende Bedingungen geschaffen. GastroThurgau hingegen begrüsst den Entscheid und will ihre Mitglieder nun animieren, vermehrt rauchfreie Räume zu schaffen. (sda/ats, Basler Zeitung, Online-Ausgabe, Radio DRS, Google, Online-Ausgabe: 14.05.2008; 20 Minuten, Thurgauer Zeitung, St.Galler Tagblatt: 15.05.2008; Thurgauer Zeitung: 16.05.2008; GastroJournal: 22.05.2008).

Griechenland: Schutz vor Passivrauchen

Ab 2010 soll in Griechenland Rauchen in geschlossenen Räumen verboten sein. Das sieht ein Gesetzesentwurf des Gesundheitsministers vor. Griechenland hatte bislang als Raucherparadies gegolten. Der bestehende Schutz vor Passivrauchen wird völlig ignoriert. (Berner Zeitung: 19.05.2008).

Österreich raucht weiter

Weniger strikt als in anderen Ländern Europas ist die am 30. April von Österreichs Regierung beschlossene Regelung zum Schutz vor Passivrauchen. Diese geht vom Grundsatz der Wahlfreiheit für Wirte und Gäste bei gleichzeitig umfassendem Nichtraucherschutz aus. Begleitet wird die Regelung von wirksamen Massnahmen zum Schutz des Personals vor Passivrauch. Damit will man Plänen von EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou entgegenwirken, die über den Umweg des Arbeitnehmerschutzes einen umfassenden Schutz vor Passivrauchen in der Gastronomie erreichen möchte. (Hotel Revue: 17.05.2008).

Türkei: Schutz vor Passivrauchen in Kraft

Am 19. Mai ist in der Türkei ein Gesetz zum Schutz vor Passivrauchen in öffentlichen Räumen in Kraft getreten. Das Gesetz erstreckt sich unter anderem auf grössere Büros,  Einkaufszentren, Sportstadien, Spielplätze, auf den öffentlichen Verkehr und Taxis. Für Cafés, Restaurants und Bars gilt eine Übergangsfrist bis zum 1.1.2009.  Das türkische Parlament hat das Gesetz im März mit der Begründung verabschiedet, dass die Gesundheit von Nichtrauchern geschützt werden müsse. In der Türkei rauchen etwa 40 Prozent der Bevölkerung. Nach amtlichen Statistiken sterben alljährlich rund 160'000 Menschen an den Folgen ihres Tabakkonsums. Beobachter äusserten allerdings Zweifel, ob das neue Rauchverbot auch wirklich konsequent umgesetzt werden wird. (Corriere del Ticino: 17.05.2008; 20 Minuten, Online-Ausgabe, Basler Zeitung, Online-Ausgabe, Radio Capital FM, Radio Couleur 3, Radio Lac, Swisscom, Online-Ausgabe: 19.05.2008; Berner Zeitung, Le Matin, Le Matin Bleu, Le Temps, Teletext TSR: 20.05.2008).

Bediente Raucherräume verschmutzen das Restaurant

Eine aktuelle Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums kommt zum Schuss: Raucherräume zählen zu den am stärksten belasteten Arbeitsplätzen. Das Servier- und Putzpersonal müsste eigentlich Schutzmasken mit Atemfilter tragen, lautet das Fazit der Autoren. Hinzu kommt, dass die im Tabakrauch enthaltenen Schadstoffe nicht zuverlässig von den umgebenden rauchfreien Zonen ferngehalten werden können. Messungen des Deutschen Krebsforschungszentrums vom September 2007 machen deutlich, wie sich der Tabakrauch vom Raucherraum ausgehend in der Gaststätte ausbreitet. Wenn in einem Raucherraum bedient wird, steht die Tür für die Bedienung meistens offen oder sie muss immer wieder geöffnet werden. Raucherräume stellen demnach eine permanente Quelle von Schadstoffen dar. (Zürcher Unternehmer: 14.05.2008).

Feinstaub in Restaurants

Raucherlokale weisen eine bis zu 33 Mal höhere Feinstaubbelastung auf als Nichtraucherlokale. Diese zeigt die Lungenliga Schweiz im Vorfeld der nationalrätlichen Debatte über den Schutz vor Passivrauchen mittels einer Studie auf. Falls sich der Nationalrat im Rahmen der Sommersession gegen einen wirksamen Schutz vor dem Passivrauchen ausspreche, werde die Lancierung einer Volksinitiative geprüft. (20 Minutes, Online-Ausgabe, Aargauer Zeitung, Online-Ausgabe, Bieler Tagblatt, Online-Ausgabe, Blick, Online-Ausgabe, Cash, Die Südostschweiz, Online-Ausgabe, edicom, Online-Ausgabe, espace.ch, Online-Ausgabe, Le Nouvelliste, Online-Ausgabe, Presseportal, Online-Ausgabe, Punkt CH, Online-Ausgabe, Radio Basilisk, Radio Central, Radio NRJ, Radio One, Radio Sunshine, Radio Zürisee, Sonntags-Zeitung, St.Galler Zeitung, Online-Ausgabe, Swisscom, Online-Ausgabe, Swisscontentcorp., Online-Ausgabe, Tele Bärn, Tribune de Genève, Online-Ausgabe, Volksblatt, Online-Ausgabe, Werdenberger & Obertoggenburger, Online-Ausgabe: 18.05.2008; 20 Minuten, Basler Zeitung, Corriere del Ticino, Der Bund, Le Journal du Jura, Online-Ausgabe, Le Temps, News, NZZ, Sprechzimmer, Online-Ausgabe, Tages-Anzeiger, Teletext TSI, Tele Züri, T-Online, Online-Ausgabe: 19.05.2008; Santémedia, Online-Ausgabe: 21.05.2008; Gewerbezeitung: 23.05.2008).

Nichtrauchen steckt an

Wer mit dem Rauchen aufhört, senkt auch die Zahl der Raucher in seinem Umfeld. Zu diesem Ergebnis kommt das Team um Professor Nicholas Christakis von der Harvard-Universität nach der Auswertung der Daten von 12'000 Teilnehmern einer Studie. Hört ein Raucher auf, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Personen aus seinem näheren Umfeld ebenfalls aufhören, bei 36 Prozent, im Fall von Ehepartnern sogar bei 67 Prozent. Mit dem Rauchen aufzuhören ist in sozial gleichen Gruppen offenbar ansteckend. Ursache für das Nichtrauchen seien meist ein «kultureller Wandel» oder eine «Änderung des Zeitgeistes» innerhalb dieser Gruppen. (Capital FM, Health on the net foundation, Online-Ausgabe, Le Matin, Online-Ausgabe, Le Nouvelliste, Online-Ausgabe, Punkt CH: 22.05.2008; Der Bund, Le Matin Bleu, News, St.Galler Tagblatt: 23.05.2008; Pressetext Schweiz, Inetrnet-Newsletter: 26.05.2008; Aargauer Zeitung, Basellandschaftliche Zeitung, Solothurner Zeitung, Sprechzimmer, Online-Ausgabe: 27.05.2008; Oltner Tagblatt: 28.05.2008; Tribune de Genève: 29.05.2008).

Neue Tabakpräventionskampagne lanciert – Raucherquote bleibt stabil

Unter dem Slogan «Weniger Rauch, mehr Leben» läuft die neue Tabakpräventionskampagne des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Sie will die Nichtrauchenden in ihrem Verhalten bestärken und die Vorteile der Rauchfreiheit zeigen. Die Aktion schliesst an die Kampagne «Bravo» an und übernimmt deren Elemente wie die geknickte Zigarette und den blauen Hintergrund. Ein Plakat mit der Schlagzeile «Es liegt in der Luft» beispielsweise soll den gesellschaftlichen Trend hin zum Nichtrauchen verdeutlichen. Gleichzeitig ist das BAG-Tabakmonitoring mit aktuellen Zahlen zum Rauchverhalten der Schweizer Bevölkerung erschienen: Trotz Kampagnen rauchten 2007 mit 29 Prozent der Bevölkerung gleich viele Leute wie im Vorjahr. Täglich Rauchende gingen ihrem Laster vor allem in den eigenen vier Wänden nach, Gelegenheitsraucher im Ausgang. Der Arbeitsplatz verschwindet als Hauptort des Rauchens wegen den zunehmenden Massnahmen zum Schutz vor Passivrauchen. (sda/ats, AP, Cash, Online-Ausgabe, edicom.ch, Online-Ausgabe, espace.ch, Online-Ausgabe, Google, Online-Ausgabe, heute, Highspeed, Online-Ausgabe, Le Journal du Jura, Online-Ausgabe, Le Quotdidien Jurassien, Online-Ausgabe, Limmattal, Online-Ausgabe, mzbern, Online-Ausgabe, nachrichten.ch, Online-Ausgabe, Le Nouvelliste, Online-Ausgabe, Radio DRS, Radio Fréquence Jura, Radio RSR, Online-Ausgabe, Radio RTN, Romandie News, search.ch, Online-Ausgabe, SF, Solothurner Zeitung, Online-Ausgabe, Sonntag, Online-Ausgabe, Sonntags-Zeitung, Online-Ausgabe, Swisscom, Online-Ausgabe, swissinfo, toponline, Online-Ausgabe, Volksblatt, Online-Ausgabe, Werdenberger & Obertoggenburger, Online-Ausgabe, Wiggertal, Online-Ausgabe, winti-guide, Online-Ausgabe, zisch.ch, Online-Ausgabe: 05.05.2008; 20 Minuten, 20 Minutes, 24 Heures, Online-Ausgabe, Aargauer Zeitung, bag.admin.ch, Online-Ausgabe, Basler Zeitung, Berner Zeitung, Bieler Tagblatt, Corriere del Ticino, Der Bund, Die Südostschweiz, edi.admin.ch., Online-Ausgabe, La Côte, Online-Ausgabe, Le Matin Bleu, Le Temps, Neue Luzerner Zeitung, News, NZZ, persoenlich.com, Radio Central, Schaffhauser Nachrichten, Sprechzimmer, Online-Ausgabe, St.Galler Tagblatt, Tages-Anzeiger, Teletext SF/TSI/TSR, T-Online, Online-Ausgabe, Tribune de Genève: 06.05.2008; Punkt CH, SF: 07.05.2008; Werbewoche: 08.05.2008; Medical Tribune: 16.05.2008).

Welttag ohne Tabak - Rauchstoppwettbewerb

Am 31. Mai findet zum 24. Mal der Welttag ohne Tabak statt. Zu diesem Anlass führen die Krebsliga, die Schweizerische Herzstiftung und die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz erneut einen Rauchstoppwettbewerb, der einen zusätzlichen finanziellen Anreiz zum Rauchstopp bietet, durch. Der Wettbewerb läuft vom 4. Juni bis 3. Juli 2008. Wer sich anmeldet und in dieser Zeitspanne nicht raucht, kann bis zu 5'000 Franken gewinnen. (Bezirksanzeiger, Geschäftsblatt Boswil, Neue Fricktaler Zeitung: 08.05.2008; Krankenpflege: 09.05.2008; sda/ats, edicom, Online-Ausgabe, Google, Online-Ausgabe, La Liberté, Online-Ausgabe, Le Journal du Jura, Online-Ausgabe, Le Temps, Online-Ausgabe, Linth-Zeitung, Swisscom, Online-Ausgabe: 13.05.2008; Giornale del Popolo, Highspeed, Online-Ausgabe, Le Matin, Online-Ausgabe, Le Matin Bleu, Le Nouvelliste, Online-Ausgabe, swissinfo, Online-Ausgabe, Tribune de Genève, Online-Ausgabe, Wohler Anzeiger: 14.05.2008; Radio Capital FM: 15.05.2008; AP, Basler Zeitung, Online-Ausgabe, heute, Le Temps, Radio Argovia, Radio Capital FM, Radio Zürisee, Sprechzimmer, Online-Ausgabe, Tages-Anzeiger, Online-Ausgabe: 19.05.2008; Appenzeller Volksfreund, Bieler Tagblatt, Willisauer Bote: 20.05.2008; Bümpliz Woche, Corriere degli Italiani, Radio DRS: 21.05.2008; Bodensee Nachrichten, St.Galler Nachrichten: 22.05.2008; Presseportal: 23.05.2008; Anzeige-Blatt Appenzell, Appenzeller Zeitung: 24.05.2008; Berner Zeitung: 26.05.2008; Bieler Tagblatt, Thalwil, Online-Ausgabe: 27.05.2008; Der Murtenbieter, Radio One, Tages-Anzeiger: 28.05.2008; Corriere del Ticino, Giornale del Popolo, Luzerner Rundschau, Tribune de Genève: 29.05.2008).

Experiment Nichtrauchen 2007/2008 zu Ende

Insgesamt 2350 Schweizer Schulklassen haben beim Experiment Nichtrauchen 2007/2008 das Ziel erreicht und sind während sechs Monaten rauchfrei geblieben. Unter den erfolgreichen Klassen wurden 100 Reisegutscheine verlost. Von den 3641 Klassen, die am Schülerwettbewerb teilgenommen haben, hielten somit 65 Prozent durch – praktisch gleich viel wie in den vergangenen zwei Jahren, teilt die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention mit. Der Wettbewerb richtet sich an Klassen der 6. – 9. Schulstufe. In der ganzen Schweiz erscheinen im Monat Mai zahlreiche Artikel in der Presse, die von Siegerklassen aus ihrer Region berichten. (sda/ats, Basler Zeitung, Online-Ausgabe, edicom.ch, Online-Ausgabe, Highspeed, Online-Ausgabe, La Liberté, Online-Ausgabe, Le Journal du Jura, Online-Ausgabe, Le Temps, Online-Ausgabe, L’Express, Online-Ausgabe, Le Nouvelliste, Online-Ausgabe, Radio Central, Radio Fréquence Jura, Radio Jura Bernois, rtn.ch, Online-Ausgabe, Sprechzimmer, Online-Ausgabe, Swisscom, Online-Ausgabe, Tele Tell, Tribune de Genève, Online-Ausgabe: 08.05.2008; 20 Minuten, Bündner Tagblatt, La Quotidiana, L’Impartial, Online-Ausgabe, stadt24, Online-Ausgabe: 09.05.2008; Appenzeller Volksfreund, Bote der Urschweiz, Der Landbote, Der Rheintaler, Engadiner Post, St.Galler Tagblatt: 10.05.2008; Toggenburger Nachrichten: 13.05.2008; Berner Zeitung, Der Murtenbieter, La Regione, Neues Bülacher Tagblatt, Schaffhauser Bock, Zürcher Unterländer: 14.05.2008; Anzeiger Michelsamt, Jungfrauen-Zeitung, Online-Ausgabe, Radio Central, Region, Rigi Post, Seetaler Bote, Surseer Woche, zio.ch, Online-Ausgabe, zisch.ch, Online-Ausgabe: 15.05.2008; Appenzell Ausserrhoden, Online-Ausgabe, Jungfrau Zeitung, Neue Zuger Zeitung, Tabak: 16.05.2008; Appenzeller Volksfreund, L’Express: 17.05.2008; Appenzeller Zeitung, Die Botschaft, Schweizer Magazin, Online-Ausgabe: 19.05.2008; Anzeige-Blatt Appenzell: 20.05.2008; Appenzeller Rundschau, Herisauer Zeitung, Zugerbieter: 21.05.2008; Der Oberwiggertaler: 22.05.2008; Berner Zeitung, Freiburger Nachrichten: 23.05.2008; Berner Zeitung: 24.05.2008; Grenchner Tagblatt, La Liberté, Solothurner Zeitung: 27.05.2008; Aargauer Zeitung: 29.05.2008).

Bern: Tabakwerbung trotz Werbeverbot

EVP-Grossrat Ruedi Löffel  ist aufgefallen, dass bei den Bahnhöfen Bern, Biel, Zollikofen und Münchenbuchsee Plakate mit Tabakwerbung hängen. Dies trotz den seit 2007 geltenden Einschränkungen für Tabakwerbung auf öffentlichem Grund. In der nächsten Fragestunde des Grossen Rates im Juni wird Löffel daher beim Regierungsrat nachfragen, welche Massnahmen dieser als sinnvoll erachte, um solche Provokationen künftig zu verhindern. Der SP-Grossrat Patric Bhend hat in Thun dieselbe Beobachtung gemacht und daraufhin Strafanzeige eingereicht. (20 Minuten: 21.05.2008; Berner Zeitung, Bieler Tagblatt, Tele Bärn: 22.05.2008; Tele Bärn: 29.05.2008; 20 Minuten, Berner Zeitung, Der Bund: 30.05.2008).

Genf: Tabakindustrie hält sich nicht ans Werbeverbot

Die Genfer Tabakpräventionsfachstelle OxyGenève reklamiert, dass sich die Tabakindustrie nicht an die kantonalen Einschränkungen der Tabakwerbung hält, welche seit Januar 2000 für den ganzen Kanton gelten. Diese untersagen die Werbung für Tabakprodukte auf öffentlich einsehbarem Grund. Trotzdem ist am Flughafen, in Parkhäusern und an Kiosks nach wie vor Tabakwerbung zu sehen. Nun hat OxyGenève die Stadt Genf und viele weitere Gemeinden schriftlich aufgefordert, die Umsetzung des Gesetzes durchzusetzen. (Radio Lac, TSR: 27.05.2008; 20 Minutes, Le Courrier, Le Journal du Jura, Le Matin, Le Matin Bleu, Le Temps, L’Impartial, Radio Lac, Teletext TSR, Tribune de Genève: 28.05.2008).

Allgemeine Gewinnsteigerung in der Tabakindustrie

Trotz zunehmenden Einschränkungen in den Bereichen Abgabe- und Werbeverbot sowie Schutz vor Passivrauchen steigen die Gewinne bei den grossen Tabakkonzernen, wie mit dem Erscheinen diverser Quartalsberichte erkennbar wird. Der Tabakkonzern British American Tobacco (BAT) hat im ersten Quartal 2008 dank positiver Währungseffekte und höherer Verkaufspreise den Jahresgewinn um 18 Prozent auf 807 Millionen Pfund steigern können. Der Umsatz ist von 2,232 auf 2,542 Milliarden Pfund gestiegen. Die Aktie der chinesischen Huabao machte 21 Prozent an Boden gut. Seit der Abspaltung von Altria ist auch die Philip-Morris-Aktie um 9 Prozent gestiegen. Neben der stabilen Nachfrage bei steigenden Zigarettenpreisen in den etablierten Märkten profitieren die Tabak-Konzerne zusätzlich von der steigenden Nachfrage in den Schwellenländern. (Cash, Online-Ausgabe, L’Agefi, money cab, Online-Ausgabe: 07.05.2008; Handelszeitung: 14.05.2008; L’Agefi, Le Temps: 21.05.2008; Cash, Online-Ausgabe, money cab, Online-Ausgabe: 22.05.2008; L’Agefi, Tages-Anzeiger: 23.05.2008; Cash daily: 30.05.2008).

 

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