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Italien 

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Italien: Weniger Infarkte seit Rauchverbot

Die Zahl der Herzinfarkte ist in Italien schon kurz nach Inkrafttreten des Gesetzes zum Schutz vor Passivrauchen in öffentlichen Räumen im Januar 2005 deutlich gesunken. Das geht aus einer Studie der römischen Gesundheitsbehörde ASL hervor. Bei den 35- bis 64-Jährigen gab es demnach 11,2 Prozent weniger Herzinfarkte als in den Vorjahren. Bei den 65- bis 74-Jährigen waren es 7,9 Prozent weniger. (Le Matin, Online-Ausgabe, Le Temps: 13.02.2008; Tages-Anzeiger: 14.02.2008; heute: 19.02.2008; sda/ats: 20.02.2008; Basler Zeitung, Die Südostschweiz, News, NZZ, Punkt.ch: 21.02.2008). 

Italien: Schutz vor Passivrauchen in öffentlichen Parks

Die italienischen Städte Neapel und Verona haben im November ein Rauchverbot in öffentlichen Parks, bei Demonstrationen und Kulturveranstaltungen eingeführt, wenn Kinder unter 12 Jahren, schwangere Frauen oder stillende Mütter in der Nähe sind. Bei Verstössen drohen Geldstrafen zwischen 27 und 500 Euro. (sda/ats, 20 Minuten, Aargauer Zeitung, Le Matin, Neue Luzerner Zeitung, Thurgauer Zeitung: 19.11.07;  Le Matin Bleu, punkt.ch, Radio Energy,  Radio Sunshine, Tribune de Genève, zisch, Online-Ausgabe: 20.11.07; Le Matin, NZZ, search.,ch, Online-Ausgabe, Tages-Anzeiger: 21.11.07;  expresso: 27.11.07). 

Tabakkonsum in Italien steigt wieder

Im Jahr 2005, als das Rauchverbot in Bars, Restaurants, Discos, Schulen, Bibliotheken, öffentlichen Verkehrsmitteln und privaten Clubs eingeführt worden ist, ging der Tabakkonsum in Italien um über fünf Prozent zurück. Im Jahr 2006 ist der Tabakkonsum in Italien um 1,1 Prozent wieder angestiegen. Der ehemalige Gesundheitsminister und «Vater» des italienischen Rauchverbots Girolamo Sirchia führt dies darauf zurück, dass die Einhaltung der Verbote nicht mehr so streng kontrolliert wird und dass keine begleitende Aufklärungskampagne stattgefunden hat. Nicht bewahrheitet haben sich die Befürchtungen, wonach Rauchverbote zu Umsatzeinbussen in der Gastronomie führen könnten. Eine eben erschienene Studie zeigt auf, dass die Gastrobetriebe vom Rauchverbot profitiert haben und die Kundenzufriedenheit, sowie die Akzeptanz der Verbote bei der Bevölkerung sehr hoch sind. (La Liberté: 11.01.07; Le Matin: Online-Ausgabe: 30.01.07; Bote der Urschweiz, Neue Luzerner Zeitung: 31.01.07).

Italien: Lohnabzug für Raucher gefordert

Rauchern soll in Italien zukünftig eine Stunde Arbeit vom Monatsgehalt abgezogen werden. Das verlangen die Personalchefs mehrerer italienischer Grossunternehmen. Vor zwei Jahren hatte Italien das Rauchen in Lokalen und am Arbeitspatz per Gesetz verboten. Seither entfernen sich gemäss Firmenklagen viele Raucher allzu oft von ihrem Arbeitsplatz, um im Freien zu rauchen. Damit entstehe ein Produktivitätsverlust, stellten die Personalchefs nach Angaben der Tageszeitung „La Stampa“ fest. (nachrichten.ch, Online-Ausgabe, Radio Argovia: 15.11.06; 20 Minuten, Aargauer Zeitung, Balser Zeitung, Der Bund, Die Südostschweiz, Tages-Anzeiger: 16.11.06).

Italien: Weniger Infarkte dank Rauchverbot

Das Rauchverbot in Restaurants, Büros sowie in öffentlichen Räumen in Italien hat zu einer spürbaren Verringerung von Herzinfarkten geführt. Dies geht aus ersten medizinischen Studien hervor. Forscher um Francesco Barone-Adesi berichten im britischen Fachblatt „European Heart Journal“, dass von Februar bis Juni 2005 allein in der Region Piemont elf Prozent weniger Patienten im Alter von bis zu 60 Jahren mit akutem Herzinfarkt ins Spital gekommen sind. Diese Altersbeschränkung wurde gewählt, da in höherem Alter der Einfluss anderer Risikofaktoren steigt. Die langfristigen Folgen für Krankheiten der Atemwege und des Herz-Kreislaufsystems sowie für Krebs sollen in den kommenden Jahren untersucht werden. (sda/ats: 02.10.06; Basler Zeitung, Die Südostschweiz, google.ch, Online-Ausgabe NZZ, Radio Capital FM, Tages Anzeiger: 03.10.06; Le Matin Bleu: 06.10.06; toppharm.ch, Online-Ausgabe: 09.10.06).

Italien: positive Bilanz nach einem Jahr rauchfreier öffentlicher Räume

Ein Jahr nach Einführung des strikten Rauchverbots in geschlossenen, öffentlich zugänglichen Räumen haben über 500'000 Italiener das Rauchen aufgegeben. Zugleich sei der Zigarettenverkauf um fast sechs Prozent zurückgegangen, teilt das Gesundheitsministerium in Rom mit. Auch habe man deutlich weniger Herzinfarkte verzeichnet. Italienische Zeitungen berichten, das strikte Rauchverbot in Restaurants, Pizzerien und anderen Lokalen werde trotz anfänglichen Bedenken überwiegend eingehalten. (sda/ats, google.ch, Online-Ausgabe, St. Galler Tagblatt, Teletext Tele Züri: 11.01.06; 20 Minuten, Basler Zeitung, Corriere del Ticino, Der Bund, Le Matin Bleu, Le Temps: 12.01.06; La Pagina: 18.01.06).

Das Raucherstübli von Rom

“Vietato Fumare“-Schilder schmücken seit Januar in Italien die Wände sämtlicher Bars, Restaurants, Büros und öffentlicher Gebäude. Doch ausgerechnet in dem Gebäude, in welchem die Rauchverbote erlassen wurden, wird wieder ungeniert geraucht: im Palazzo Chigi, Sitz des Ministerpräsidenten und des Ministerrats. Nach dem 10. Januar war im Palazzo Chigi zunächst Nikotinabstinenz eingekehrt. Seit der Regierungsumbildung Ende April hat die Disziplin der Minister schlagartig nachgelassen: der gestrenge Vater der Rauchverbote, Gesundheitsminister Girolamo Sirchia musste seinen Sitz für Francesco Storace räumen, einen starken Raucher, der die Rauchverbote stets als fragwürdige Bevormundung der Bürger gebrandmarkt hatte (St. Galler Tagblatt: 01.06.05; Die Weltwoche:16.06.05).

Italien: 400'000 Euro für Opfer des Passivrauchens

Ein römisches Gericht hat einer an Lungenkrebs erkrankten Frau wegen Passivrauchens Schadenersatz in der Höhe von 400'000 Euro zugesprochen. Die Frau sei an ihrem Arbeitsplatz nicht genügend geschützt worden, lautet die Begründung des Gerichts (sda/ats: 11.05.05; Blick, Berner Zeitung, Der Bund, Neue Luzerner Zeitung, Die Südostschweiz: 12.05.05 Tabak: 14.05.05; il caffè: 15.05.05).

Erstes europäisches Urteil gegen die Tabakindustrie in Italien

In Italien wurde Angehörigen von einem Raucher zum ersten Mal in Europa Schadenersatz zugesprochen, weil die Zigarettenindustrie ihre Informationen über Gesundheitsrisiken verheimlicht hat. Die Tabakindustrie muss zwar nur 310'000 Franken bezahlen, befürchtet jedoch eine ganze Prozessflut von Personen in ähnlichen Situationen. Konsumentenorganisationen haben hunderte von Klagen in Vorbereitung, davon eine in Milliardenhöhe für Schäden der Allgemeinheit. Noch ist unklar, wer für den Schadenersatz aufkommen muss: bis 1998 unterstand der Tabak dem Staatlichen Monopol und somit dem Finanzministerium, das nun eventuell zahlen muss – die französischsprachige Presse titelt entsprechend, der Staat müsse 200 Euro an die Familie eines Rauchers bezahlen (24heures.ch, Le Matin online, L’Express online: 09.03.05; 20minuten, AWP-News, Corriere del Ticino, edicom.ch, LaLiberté.ch, NZZ, tsr.ch, TXT: 10.03.05; Aargauer Zeitung, BaZ, Der Bund, Die Südostschweiz, Solothurnern Tagblatt, St. Galler Tagblatt: 11.03.05).

Italien: Rauchverbot an öffentlich zugänglichen Orten in Kraft

In Italien ist das Rauchverbot für alle öffentlich zugänglichen Räume, unter anderem Restaurants, Discos und Büros, reibunbslos in Kraft getreten, erste Bussen wurden verteilt. Eine Umfrage der Zeitung Repubblica ergab, dass 90% der Bevölkerung das neue Verbot befürwortet, und nur 8% es ablehnen. Führende Politiker wollen sich jedoch nicht an das Verbot halten und weiterhin in der Öffentlichkeit qualmen, so zum Beispiel der Verteidigungsminister. Auch die Tabakläden und Rauchfreunde wollen streiken oder ein Referendum gegen das Gesetz lancieren (sda/ats, Berner Zeitung, Bieler Tagblatt: 08.01.05; sda/ats, Corriere del Ticino, Giornale del Popolo, La Regione Ticino, Le Temps, NLZ: 10.01.05; sda/ats, 20minuten, 24 heures, AZ, BaZ, Bieler Tagblatt, BZ, Blick, Corriere del Ticino, Der Bund, Die Südostschweiz, La Liberté, La Regione Ticino, Le Matin, Liechtensteiner Vaterland, NLZ, NZZ, Solothurner Zeitung, Tribune de Genève, TXT: 11.01.05; 20minuten; AZ, BaZ: 12.01.05; GastroJournal; hotel+tourismus revue: 13.01.; sda/ats: 14.01.05; NZZ am Sonntag: 16.01.05; BaZ, expresso, La Quotidiana: 18.01.05; Engadiner Post: 20.01.05).
Seit der Einführung des Rauchverbots sei der Zigarettenverkauf um 23% zurückgegangen, teilt der Händlerverband mit, was mit empfindlichen Umsatzeinbussen verbunden ist (sda/ats: 21.01.05; AZ, BaZ, BZ, Corriere del Ticino, Der Bund: 22.01.05; St. Galler Tagblatt: 24.01.05).

Zigarettenindustrie erleidet Umsatzeinbussen in Italien

Das vor eineinhalb Wochen in Kraft getretene Rauchverbot in Italien hat der Zigarettenindustrie erhebliche Umsatzeinbussen beschert. Wie die Händlervereinigung Assotabaccai Confesercenti am Freitag mitteilte, ist der Absatz um 23 Prozent zurückgegangen. Seit 10. Januar darf in italienischen Restaurants, Bars, Büros und anderen öffentlichen Orten nicht mehr geraucht werden, es sei denn, es gibt speziell abgetrennte Raucherräume mit Klimaanlagen. Bei Verstössen drohen empfindliche Geldstrafen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums rauchen rund 26 Prozent der Italiener. (AP, 21.01.05)

Italiens Rauchverbot löst Kontroverse aus

Kurz vor dem Inkrafttreten am 10. Januar hat das Italienische Rauchverbot eine Kontroverse ausgelöst. Ab diesem Datum ist das Rauchen in Restaurants, Bars und am Arbeitsplatz verboten. Wirte sind verpflichtet, bei Verstössen die Polizei zu rufen, ansonsten drohen ihnen Strafen bis 2200 Euro oder sogar das Doppelte, falls sich Kinder oder schwangere Frauen im Lokal aufhalten. Es besteht die Möglichkeit, unter strikten Bedingungen Raucherräume einzurichten, was jedoch mit hohen Investitionen verbunden ist. Obwohl die Massnahme bereits vor einem Jahr beschlossen wurde, protestieren die Wirte erst heute dagegen: das Gesetz schiesse über das Ziel hinaus und Wirte müssten gegen ihre Gäste handeln. Sie verlangen weitere 6 Monate Übergangsfrist (sda: 20.12.04; Blick, BZ, Der Bund, Le Temps: 21.12.04; Tribune de Genève: 22.12.04; Aargauer Zeitung, BZ, Gastro-Journal, St. Galler Tagblatt: 23.12.04).

90 Prozent der Italiener begrüssen striktes Rauchverbot

Über 90 Prozent der Italiener begrüssen das neue strikte Rauchverbot in Italien. Lediglich acht Prozent sind dagegen, wie eine Umfrage der römischen Zeitung «La Repubblica» vom Dienstag ergab. Zugleich lobten die meisten Kommentatoren das reibungslose Inkrafttreten des Gesetzes. Nach zuvor leidenschaftlicher Debatte hätten die meisten Raucher das Verbot befolgt und verzichteten seit Montag in Restaurants und Bars auf ihre Zigarette. Die Behörden hätten lediglich nur etwa 15 Geldstrafen verhängt. Allerdings drohte eine Rauchervereinigung, das Gesetz per Referendum zu Fall zu bringen. Für Irritationen sorgten Berichte, wonach führende Politiker weiterhin in der Öffentlichkeit qualmen wollen. So habe Verteidigungsminister Antonio Martino die Absicht, sich selbst bei Kabinettssitzungen eine anzuzünden. Für Verwirrung sorgte der Liga-Nord-Chef Umberto Bossi. Der 63-Jährige präsentierte sich zehn Monate nach einem schweren Herzinfarkt erstmals wieder seiner Partei - mit einer Zigarre im Mund. (sda, 13.01.05)

Rauchverbot in allen italienischen Zügen

Die italienische Bahngesellschaft Trenitalia führt auf den 12. Dezember 2004 ein generelles Rauchverbot ein. Die Massnahme ist vom Gesundheitsminister Sirchia gefordert worden, er begrüsste deshalb den Beschluss der Bahngesellschaft (sda, edicom.ch, TXT: 09.12.04; Aargauer Zeitung, BaZ, Blick, Der Bund: 10.12.04).

Italiens Zigarettenschachteln mit Beipackzettel

In Italien enthalten die Zigarettenschachteln neu Beipackzettel, die über Wirkungsweise und Nebenwirkungen informieren. Auch die chemischen Bestandteile werden erläutert. Die Initiative geht von Philip Morris aus (sda: 17.03.04).

Italiens Gesundheitsminister will Eltern vom Rauchen abhalten

Über die Kinder- und Hausärzte will der italienische Gesundheitsminister die Eltern auffordern, mit gutem Beispiel voranzugehen und nicht zu rauchen. Kinder seien die wahre Beute der Tabak-Multis. Auch in Restaurants soll das Rauchen verboten werden, nachdem bereits die Eurostar-Züge rauchfrei sind. Die Italiener nehmen es gelassen: Verbote werden in Italien wenig streng gehandhabt, die Strafen sind gering (sda: 02.03.04).

Italienischer Gesundheitsminister kündigt Rauchverbot in Zügen an

Ab 1. März gilt in zahlreichen italienischen Zügen ein Rauchverbot. Insbesondere die Eurostar-Züge und Intercity-Verbindungen werden keine Raucherwagen mehr führen. Der Gesundheitsminister, Arzt und profilierter Gegner des Rauchens, begründet die Massnahme mit der Gesundheitsförderung der Nichtraucher, der Raucher sowie des Bahnpersonals (ats (i), sda: 03.02.04; ats (f), AWP-News, BaZ, Corriere del Ticino, Die Südostschweiz (GR), NZZ: 04.02.04; Le Matin: 05.02.04; il caffè: 08.02.04).

Mangelhafte Umsetzung der Tabak-Richtlinie der EU

Die Länder Österreich, Italien und Luxemburg haben die Frist zur Umsetzung der Tabak-Richtlinie der EU nicht eingehalten. Die Richtlinie hält unter anderem fest, dass Bezeichnungen wie „mild“ und „light“ nicht mehr auf den Zigarettenpackungen erscheinen dürfen und dass die Warnhinweise mindestens 30% der Vorderseite und 40% der Rückseite der Zigarettenpackung bedecken müssen. Falls diese Länder die EU Richtlinie nicht umsetzten, droht ihnen eine Klage vor dem europäischen Gerichtshof. (SDA, 15.07.03)

BAT kauft italienischen Tabakkonzern

Ein von Britisch American Tabacco (BAT) angeführtes Konsortium hat den staatlichen, italienischen Tabakkonzern Ente Tabacci Italiani (ETI) für 3,5 Mrd. Fr. gekauft. Die Regierung in Rom hatte mit einem Kaufpreis von höchstens 2,3 Mrd. Fr. gerechnet. Der Verkauf kommt der Regierung bei der Sanierung des Haushalts gelegen. ETI hält mit seinen Produktion von 26 Milliarden Zigaretten pro Jahr mehr als ein Viertel des dortigen Marktes. BAT will durch den Kauf zukünftig hauptsächlich den Export italienischer Tabak-Produkte steigern. (AWP News, 17.07.03, Tribune de Genève, 17.07.03, SDA, 17.07.03, Tages Anzeiger, 18.07.03)

Antitabakgesetz in Italien

Der italienische Gesundheitsminister hat sich in der Presse zu einem Antitabak-Gesetz geäussert, das bis Ende Jahr eingeführt werden soll. Dabei handelt es sich um ein Rauchverbot an öffentlichen Plätzen sowie an privaten Plätzen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind. Allerdings fehlt dem Gesetz die Zustimmung der Abgeordneten. Der Senat hat diese bereits erteilt. Der Gesundheitsminister ist sicher, dass es in der Abgeordneten Kammer eine finanzstarke Tabaklobby gibt. Trotzdem ist er zuversichtlich. Italien muss sich der europäischen Gesetzgebung anpassen. (Médecine & Hygiène, 20.11.02)

Rauchfreies Fernsehen in Italien

Der italienische Gesundheitsminister Girolamo Sirchia will keine brennenden Zigaretten mehr am Bildschirm sehen. Der Jugend solle nicht weiterhin ein falsches Vorbild im Fernsehen geboten werden, begründete der Minister seinen Vorstoss. Italienische Medien hingegen befürchten, mit diesem Entscheid in Zukunft auf viele Filmklassiker verzichten zu müssen. (Tele 10.08.02)

Italien privatisiert Tabakgesellschaft

Die italienische Regierung will die staatliche Tabakgesellschaft Eti privatisieren. Laut dem Wochenmagazin „Panorama“ könnte sich der Erlös des Verkaufs auf 1.3 Milliarden Euro belaufen. Mögliche Interessenten seien Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo, Alessandro Benetton oder der Schuhfabrikant Diego della Valle. Als ausländische Investoren wurden die Tabak-Giganten British American Tobacco und Japan Tobacco genannt. (Tages Anzeiger, 20.07.02, sda, 30.07.02, Le Temps, 31.07.02)

Der Papst verbietet das Rauchen

Ab kommender Woche gilt im Vatikan nach einer von Papst Johannes Paul II genehmigten Bestimmung ein Rauchverbot. Die Regelung betreffe beinahe alle geschlossenen Bereiche des Stadt-Staates. Verstösse können von der Polizei mit einer Geldstrafe von 30 Euro bestraft werden. (sda, Südostschweiz, Der Bund, Tages Anzeiger, 28.06.02)

«Wir haben die Lunge gestrichen voll»

Unter diesem Titel wurde in Italien von der Regierung eine Anti-Tabak Aktion lanciert. Das Rauchen in öffentlichen Gebäuden, Spitälern, Schulgebäuden, Verkehrsmitteln, Sportzentren, Geschäften, Kasernen und bezeichneten Restaurants, ist verboten. Die Bussen für «straftätige» Raucher beträgt zwischen 25 und 250 Euro. An einem Wochenende wurden in Rom 370 Bussen verteilt. (sda, 17.01.02)

Zigarettenschmuggel

Die italienische Finanzpolizei hat in Apulien rund 40 Zigarettenschmuggler verhaftet. Einigen der Festgenommenen konnten Kontakte zu dem auch in der Schweiz nicht unbekannten Gerardo Cuomo nachgewiesen werden. Die Erträge aus den illegalen Geschäften sollen auf Schweizer Konten geflossen sein. (sda, 27.02.02, 3sat Text, Teletext Schweiz 2, 28.02.02)

Boss der Bosse in der Schweiz

Die Staatsanwaltschaft Bari hat die Ermittlungen gegen die Zigaretten-Dupola abgeschlossen. An deren Kopf soll der in Mendrisio wohnhafte Franco della Torre stehen. Er wird des Zigarettenschmuggels, der Geldwäscherei und der mafiösen Vereinigung beschuldigt. Torre habe die Zigaretten von Rotterdam nach Süditalien gebracht und von dort auf den europäischen Schwarzmarkt. (Blick, Neue Luzerner Zeitung, 06.03.02)


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