Evaluation 2002
Stellungnahme des Bundesamtes für Gesundheit zur Zusammenfassung der Evaluation 2002 von "Rauchen schadet.._"
Im Jahr 2001 wurden 4 TV-Spots und 4 Inserate gezeigt und im Jahr 2002 2 TV-Spots und 3 Inserate.
Den Auftrag, die Kampagne zu evaluieren, erhielt das Institut érasm, Genf. Die Befragung von gut 800 Personen wurde im Juni und Juli 2002 gesamtschweizerisch durchgeführt.
Die Schlüsse, die wir aus der Zusammenfassung der Evaluation (siehe www.health-evaluation.admin.ch ) ziehen, sind folgende:
Kontinuität und noch mehr Werbedruck werden in den nächsten Jahren zu einem höheren Erinnerungswert und Problembewusstsein beitragen.
Die Evaluation zeigte auf, dass nur eine knappe Mehrheit (51%) glaubt, sie hätte Neues zu den Risiken des Tabakkonsums erfahren und dass das Interesse an weiteren Informationen zu Gesundheitsrisiken beschränkt ist. Doch gerade diese Einstellung trifft die Grundproblematik des Tabakkonsums, dessen Gesundheitsrisiken nach wie vor verdrängt oder zu wenig ernst genommen werden. Den Evaluationsresultaten entnehmen wir, dass wir folgendes berücksichtigen müssen, um die Haltung gegenüber dem Tabakkonsum zu verändern:
Den Auftrag, die Kampagne zu evaluieren, erhielt das Institut érasm, Genf. Die Befragung von gut 800 Personen wurde im Juni und Juli 2002 gesamtschweizerisch durchgeführt.
Die Schlüsse, die wir aus der Zusammenfassung der Evaluation (siehe www.health-evaluation.admin.ch ) ziehen, sind folgende:
Globale Akzeptanz der Kampagne "Rauchen schadet.._"
Grundsätzlich erzielte die Kampagne eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung. Die Information wurde ohne Mühe verstanden und als objektiv und glaubwürdig angenommen. Somit wurde die erste Aufgabe der Kampagne, nämlich mit sachlicher Information den Boden für das Thema in der Schweizer Bevölkerung vorzubereiten, erfüllt.Kontinuität und noch mehr Werbedruck werden in den nächsten Jahren zu einem höheren Erinnerungswert und Problembewusstsein beitragen.
Die Evaluation zeigte auf, dass nur eine knappe Mehrheit (51%) glaubt, sie hätte Neues zu den Risiken des Tabakkonsums erfahren und dass das Interesse an weiteren Informationen zu Gesundheitsrisiken beschränkt ist. Doch gerade diese Einstellung trifft die Grundproblematik des Tabakkonsums, dessen Gesundheitsrisiken nach wie vor verdrängt oder zu wenig ernst genommen werden. Den Evaluationsresultaten entnehmen wir, dass wir folgendes berücksichtigen müssen, um die Haltung gegenüber dem Tabakkonsum zu verändern:
- die Emotionalisierung verstärken, damit die Tragweite des Problems trotz Desinteresse ankommt.
- Weitere Themenfelder aufgreifen, die sich von reinen Gesundheitsbotschaften abheben.

